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Hornhauterkrankung - Die Hornhaut ist das Fenster des Auges

Augenarzt München  - Prof. Dr. Welge-Lüssen

Durch die Hornhaut fällt das Licht ins Auge. Krankhafte Veränderungen der Hornhaut können Ihr Sehvermögen beeinträchtigen. Es gibt Keratokonus Patienten, die sich immer nur eine neue Brille anpassen lassen, bis die Krankheit erkannt wird. Eine frühe Diagnose ist entscheidend für den Therapieerfolg!

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Seit meiner Hornhaut OP kann ich wieder klar sehen.

Was hat die Hornhaut für eine Funktion?

Die Hornhaut hat mehrere Schichten. Das Endothel, die innerste Schicht ist besonders bedeutsam für die Klarheit, da sie die Hornhaut entwässert. Die äußerste Schicht, das Epithel schützt vor Infektionen. Das Epithel sorgt für eine glatte Oberfläche.

Hornhauterkrankung Kurzinfo

OP-Dauer:

30 - 60 Minuten

Anästhesie:

Örtliche Betäubung

Klinikaufenthalt:

ambulant

Augenarzt München

Die Vorteile einer Hornhaut Behandlung

1. Deutlich bessere Sehkraft
  • Rechtzeitiges Erkennen von behandlungsbedürftigen Erkrankungen
  • Symptomlinderung bis Symptomfreiheit
  • Optimaler Refraktionsausgleich möglich
  • Bestmöglicher Behandlungsplan
2. Facharzt und Prof. Dr. med. Welge-Lüssen

Ist seit über 20 Jahren ein sehr erfahrener Augenarzt in München für Hornhauterkrankung. Er setzt nur die modernsten und auch die schonendsten OP-Techniken für die Hornhaut Behandlung und OP ein. Alle diese Techniken und Methoden sind ihm sehr vertraut und er begeistert seine Patienten mit sehr guten Ergebnissen.

3. Chefarztbehandlung

Herr Prof. Dr. med. Welge-Lüssen hat in den letzten 20 Jahren schon mehr als 5.000 Hornhautbehandlungen in München durchgeführt. Mit seiner Spezialisierung und seinem Fachwissen weiß er sehr genau, welches Ergebnis er bei seinen Patienten in München erreichen kann. Grundsätzlich agiert er auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft.

Warum wir?

20+ Jahre Erfahrung

Hornhauterkrankung Spezialist mit mehr als 20 Jahren Erfahrung

5000+ erfolgreiche Hornhautbehandlungen

Prof. Dr. med. Welge-Lüssen hat weit über 5000 Hornhautbehandlungen in München durchgeführt

Höchste Hygienestandards

Es gelten in der Klinik und in unseren Praxen höchste Hygienestandards.

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie einen Termin?
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Hornhauterkrankungen Symptome - wie erkennt man eine solche Erkrankung?

Alles, was die Hornhaut trübt oder verkrümmt, wirkt sich in der Regel negativ auf die Sehleistung aus. Erst durch eine schlechtere Sicht, macht sich eine eventuelle Hornhauterkrankung bemerkbar.

Einige der Erkrankungen können sehr langsam verlaufen und werden im Frühstadium nicht erkannt. Viele Patienten lassen sich jahrelang immer neue Brillen anpassen, ohne dabei einen Augenarzt aufzusuchen.

Eine frühe Diagnose bei einem Augenarzt ist sehr entscheidend für einen Therapieerfolg. Profitieren Sie von unseren neuen und schonenden Behandlungsmöglichkeiten.

Wichtige Informationen Wenn Sie eine Verschlechterung Ihrer Sehkraft feststellen, gehen Sie frühzeitig zum Augenarzt! Eine Augenuntersuchung ist wichtig und gibt Ihnen Sicherheit. Je früher eine Augenerkrankung erkannt wird, umso besser ist unsere Behandlungsmöglichkeit.

Augenarzt München

Hornhauterkrankung – Der Ablauf auf einen Blick

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Vor der OP

Vor einer OP oder einer Therapie bei uns in München ist eine genaue Untersuchung Ihrer Augen wichtig. Wir beraten Sie zu den Möglichkeiten einer Hornhautbehandlung. Je nach Hornhauterkrankung stehen verschiedene Behandlungsverfahren zur Verfügung.

Im ersten Schritt nehmen wir als Augenärzte in München die Anpassung mit einer Brille, mit formstabilen Kontaktlinsen oder Spezialkontaktlinsen wie der Sklerallinse vor. Sollte dies nicht möglich sein, kann eine der nachfolgenden Operationen erforderlich werden. Dies ist auch im Falle zur Stabilisierung Ihrer Hornhaut möglich. Ob Sie dafür in Frage kommen, kann nur Ihr Augenarzt entscheiden.

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Während der OP

Kommt eine OP in Frage, findet diese ambulant unter sterilen Bedingungen statt. Sie erhalten eine lokale Betäubung in Form von Augentropfen. Als erstes wird die oberste Schicht der Hornhaut, das sogenannte Epithel entfernt. Somit kann der Wirkstoff Riboflavin (Vitamin B2) sehr gut in die tiefere Schicht der Hornhaut eindringen und sich im Hornhautgewebe anreichern.

Anschließend wird mit einer niedrig dosierten UVA-Strahlung die Hornhaut bestrahlt. Durch dieses Zusammenwirken entsteht eine photochemische Reaktion, die zur Quervernetzung Ihrer Bindegewebsfasern führt.

Weitere OP-Verfahren

  • Femtolase-Bowman TransplantationDie Femtolase-Bowman-Transplantation wurde als OP-Verfahren für Patienten entwickelt, die unter progressivem Keratokonus leiden. Mit dem Femto-Laser wird eine Tasche in das Hornhautstroma eingebracht. In diese Tasche wird anschließend eine präparierte gesunde Bowman-Lamelle eingesetzt.

  • Keratokonus oder oberflächliche Hornhautnarben - vorderen lamellären Keratoplastik (DALK) - HornhauttransplantationBei diesen Verfahren wird nicht mehr die ganze Hornhaut, sondern nur der erkrankte oberflächliche Hornhautanteil (das sogenannte Epithel mit Stroma) ausgetauscht. Hier handelt sich um eine Hornhauttransplantation von Spendergewebe.

  • Hornhautdystrophie - DMEK - HornhauttransplantationHierbei handelt es sich um eine neu entwickelte, schonende Operationsmethode im Bereich der Hornhauttransplantation. Bei diesem OP-Verfahren muss nicht mehr die gesamte Hornhaut des Auges austauschen, sondern hier wird nur die erkrankte Descemet-Membran mit darauf liegendem Endothel transplantiert.

  • Horhauttransplantation - perforiende Keratoplastik (pKPL)Die Perforierende Keratoplastik ist die älteste Methode der Hornhauttransplantation. Bei diesem OP-Verfahren wird die deformierte Hornhaut entfernt und durch eine Neue ersetzt.

  • Map-Dot Fingerprintdystrophie - Abrasio cornaeBei diesem OP-Verfahren wird eine ganz dünne Schicht der Hornhaut mit dem Laser abgetragen. Dadurch wird die die Oberfläche aufgeraut und eine bessere Anhaftung wird erreicht.

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Nach der OP

Ihnen wird zum Schutz der Hornhautoberfläche für einige Tage eine Verbandskontaktlinse eingesetzt, damit das Epithel ungestört wieder zusammenwachsen kann. Diese kann in der Regel nach einigen Tagen entfernt werden. Schmerzen, Lichtempfindlichkeit oder ein tränendes Auge sind nach der Operation normal, diese können jedoch sehr gut mit Augentropfen behandelt werden.

Leichte Trübungen der Hornhaut sind meistens nach einer entsprechenden Tropfentherapie innerhalb von 6 Monaten nicht mehr sichtbar.Ein stationärer Aufenthalt ist nicht vorgesehen.

  • Schmerzen für einige Tage
  • Krankmeldung für ca. 1 Woche
  • Schwankende Brillenstärke für mehrere Wochen
  • Neue Kontaktlinse nach Crosslinking oft erforderlich
  • Behandlung ist wiederholbar
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Hornhaut Auge Erkrankungen – welche können vorkommen?

  • Hornhautverletzungen (Erosio corneae)
  • Hornhautentzündungen (Keratitis)
  • Hornhautgeschwür (Ulcus corneae)
  • Hornhautnarben
  • Hornhautdegeneration
  • Hornhautdystrophie
  • Keratokonus
Hornhautverletzungen (Erosio cornea)

Hornhautverletzungen können zum Beispiel durch Fremdkörper oder ätzende Substanzen vorkommen. Eine Verletzung der Hornhaut ist sehr schmerzhaft. Das Auge brennt, geht kaum auf und es tränt sehr viel. Sollten Sie eine Hornhautverletzung haben oder einen Unfall gehabt haben, wo ihr Auge betroffen war sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen. Eventuelle Fremdkörper werden entfernt und Sie bekommen im Falle einer Infektion Antibiotika.

Hornhautentzündungen (Keratitis)

Bei einer Hornhautentzündung entzündet sich die vordere Hülle des Auges. Hier können Bakterien, Viren, Pilze, trockenes Auge oder oberflächliche Augenverletzungen die Ursache sein. Eine Hornhautentzündung kann unterschiedlich verlaufen. Ist die Entzündung nur auf der Oberfläche so sieht man eine leichte Trübung. Geht die Entzündung in die tieferen Schichten, so bildet sich eine dichte Trübung die als weißlicher Fleck auftaucht. Eine Hornhautentzündung ist sofort behandlungsbedürftig. Zumal sie sehr schmerzhaft ist. Je nach Ursache der Entzündung wird diese entsprechend behandelt.

Hornhautgeschwür (Ulcus corneae)

Die Schädigung der Hornhautsubstanz wird als Hornhautgeschwür bezeichnet. Sie ist sehr schmerzhaft und führt zu schlechtem Sehen. Das Hornhautgeschwür muss sofort behandelt werden, da es einen großen Schaden anrichten kann, wenn es nicht behandelt wird. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu Löchern in der Hornhaut kommen. Im allerschlimmsten Fall droht eine Erblindung. Ursache eines Geschwürs ist meistens eine unbehandelte Hornhautverletzung. In der Verletzung können sich Keime bilden, die dann solches auslösen. Das Auge ist deutlich gerötet und schmerzt unheimlich. Man sieht eine grauweiße Trübung an der entzündeten Stelle. In erster Linie erfolgt eine antibiotische Behandlung. Nach dem Abstrich eventueller Keime folgen dann noch entsprechende Medikationen oder Folgebehandlungen.

Hornhautnarben

Eine Hornhautnarbe kann durch eine vorhergehende Verletzung der Hornhaut wie zum Beispiel durch einen Fremdkörper entstehen. Die Hornhautnarbe ist die Abheilung des Gewebsdefektes. Eine weißliche Veränderung stellt sich an der ursprünglichen Verletzung dar. Je nach Größe der Narben schränkt sie das Sehen ein. Narben können mittels Augenlaserverfahren wegtherapiert werden.

Horndegeneration

Eine Hornhautdegeneration ist eine Veränderung der Hornhaut die durch eine Hornhauterkrankung, Hornhautverletzung oder im Alterungsprozess entstehen kann. Die Hornhaut verliert bei der Degeneration an Transparenz was zu einer erheblichen Sehverschlechterung führt. Eine Oberflächen-Behandlung ist möglich und dauert wenige Minuten.

Hornhautdystrophie

Hornhautdystrophien sind Veränderungen der Hornhaut, die angeboren sind. Meistens sind beide Augen betroffen. Manche Veränderungen verursachen keine Sehbeeinträchtigung, andere, können das Sehen erheblich beeinträchtigen.

Hornhautdystrophien sind nicht entzündliche Erkrankungen. Sie entstehen nicht durch eine Entzündung oder durch sonstige Verletzungen. Oftmals werden sie im Rahmen einer augenärztlichen Untersuchung bei gesunden Patienten entdeckt. Es gibt viele verschiedene Formen der Hornhautdystrophie, die jeweils verschiedene Bereiche der Hornhaut betreffen.

Folgende Schichten können betroffen sein: die oberflächliche Schicht „das Epithel“, die mittlere „Stroma“ Schicht und die hinteren Schichten der Hornhaut, „das Endothel“.

Die häufigste Form ist die sogenannte Fuchs-Endotheldystrophie. Sie betrifft die Innenseite der Hornhaut und führt zu einem zunehmenden Abbau der Hornhaut. Sie führt zu Sehverschlechterungen und kann mittels Augentropfen oder mit einer Hornhauttransplantation behandelt werden.

Bei der Map-Dot-Fingerprint Dystrophie ist die Basalmembran des Epithels betroffen. Diese Form tritt schon in jungen Jahren auf. Der betroffene merkt eine Sehverschlechterung, Augenschmerzen und verschwommenes Sehen. Es gibt weitere Formen der Hornhautdystrophien: granuläre Hornhautdystrophie, gittrige Hornhautdystrophie, wabenförmige Hornhautdystrophie, makuläre Hornhautdystrophie, und Epitheldystrophie.

Keratokonus

Der Keratokonus ist eine fortschreitende Ausdünnung und Vorwölbung der Hornhaut des Auges. Sie ist mit schwankender und abnehmender Sehschärfe verbunden. Der Keratokonus wird meistens ab einem bestimmten Stadium mit einer Hornhauttransplantation behandelt. Der Keratokonus sollte frühzeitig entdeckt und stabilisiert werden.

Wie erkenne ich eine Hornhauterkrankung?

Eine Hornhauterkrankung erkennt man durch das Nachlassen der Sehschärfe. Manchmal tritt auch eine erhöhte Blendempfindlichkeit ein.

Bei einer Hornhauterkrankung wie der Fuchs’schen Endotheldystrophie sind die Symptome vor allem morgens nach dem Aufwachen stärker. Im Tagesverlauf verbessern sich diese. Umgekehrt ist es bei trockenen Augen, denn Sehanstrengungen wie das Lesen oder eine Computerarbeit verschlechtern die Symptome.

Wodurch macht sich die Augenkrankheit Keratokonus bemerkbar?

Achten Sie auf diese Merkmale:

  • Häufig Änderungen der Brillenstärke
  • Milchiges, verschwommenes Sehen
  • Schwankende Sehkraft im Tagesverlauf
  • erhöhte Blendempfindlichkeit
  • Brennen und Errötungen im Auge (Sandkorngefühl)
  • keine optimale Brillenanpassung möglich

Das sollten Sie wissen:

Die Symptome wie die nachlassende Sehschärfe und die Blendeempfindlichkeit können bei einer Hornhauttrübung und auch beim grauen Star auftreten.

Hornhauterkrankung Behandlung / OP

Unsere Fachärzte

  • Fachärzte der Augenchirurgie
  • Facharztausbildung im Bereich der Ophthalmochirurgie (Operateur der Augenheilkunde)
  • Spezialisierung auf die OP-Methoden der Hornhauterkrankung
  • Langjährige Erfahrung inkl. Fort- und Weiterbildungen im Bereich der Augenchirurgie
  • Mitglied in renommierten Fachgesellschaften wie der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), dem Bundesverband Deutscher Ophthalmochirurgen (BDOC), der European Association for Vision and Eye Research (EVER), The Association for Research in Vision and Ophthalmology (ARVO), der Deutschen Gesellschaft für Bindegewebsforschung und der Brain and Ocular Nutrition (BON) Conference in Cambridge.research in vision and ophthalmology (ARVO), Deutsche Gesellschaft für Bindegewebsforschung, Mitglied der Brain and Ocular Nutrotion (BON) Conference in Cambridge

Das sagen unsere Patienten zu unserem Ärzte Team

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Aufgrund meiner hohen Kurzsichtigkeit waren meine Augenoperationen (Netzhaut und Grauer Star) nicht einfach. Herr Professor Welge-Lüssen hat mir von Anfang an jedoch viel Zuversicht vermittelt, nicht zuletzt durch seine enorm kompetenten und sehr freundlichen Beratungen und Behandlungen sowohl im Vorfeld bei sämtlichen Voruntersuchungen, als auch bei allen Nachbehandlungen und selbst während der OPs. Ich habe Herrn Professor Welge-Lüssen ausschließlich als äußerst einfühlsamen Augenexperten erfahren und kann mir keinen fähigeren Arzt auf menschlicher, wie auch fachlicher Ebene vorstellen.

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Wir würden die Praxis und den Augenarzt Prof. Dr. Ulrich-Christoph Welge-Lüssen jederzeit weiter empfehlen. Sehr hohe fachliche Kompetenz und nettes und freundliches auftreten gegenüber Patienten.

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Für jeden Patienten die geeignete Augen OP
FAQ zur Hornhauterkrankung am Auge
Was ist eine Hornhauterkrankung?

Eine Hornhauterkrankung zeigt sich darin, dass die Hornhaut getrübt oder ungleichmäßig gekrümmt ist. Dadurch ist das Sehen eingeschränkt und führt manchmal sogar bis zur Erblindung. Eine frühe Erkennung und Diagnose ist für eine erfolgreiche Behandlung sehr wichtig.

Wie stellt man einen Keratokonus fest?

Die Augenkrankheit Keratokonus macht sich zuerst durch häufige Änderungen der Brillenstärke bemerkbar (oft mit Veränderung der Achse), wobei die Kurzsichtigkeit nie ganz wegkorrigiert werden kann. Auch Doppelbilder, Schlieren und sternförmige Strahlen können auftauchen. Achten Sie vor allem darauf:

  • Häufig wechselnde Brillenstärke
  • Milchiges, verschwommenes Sehen
  • Schwankende Sehkraft im Tagesverlauf
  • Blendempfindlichkeit
  • Rötung und Brennen des Auges (Sandkorngefühl)
Ist ein Keratokonus heilbar?

Kann man Keratokonus natürlich heilen? Eine Heilungsmethode, die man selbst vornehmen kann, gibt es nach aktuellem Forschungsstand nicht, zumal man einen Keratokonus nicht heilen, sondern lediglich aufhalten kann. Von alleine verschwindet die Wölbung also nicht oder bildet sich irgendwann zurück.

Was sind die Ursachen eines Keratokonus?

Die Ursachen des Keratokonus sind bislang noch nicht vollständig bekannt. Erb- und Umweltfaktoren scheinen gemeinsam eine Rolle zu spielen. Einige Risikofaktoren sind:

  • Keratokonus in der Familie
  • heftiges regelmässiges Augenreibe
  • Allergische Erkrankungen aus dem atopischen Formenkreis wie beispielsweise Heuschnupfen, Asthma bronchiale oder Neurodermitis
  • In Kombination mit anderen Grunderkrankungen wie z. B. Trisomie 21 (Down-Syndrom), Ehlers-Danlos-Syndrom oder Marfan-Syndrom
Kann sich die Hornhaut im Auge regenerieren?

Das Gewebe der Hornhaut kann sich nicht selbst regenerieren. Aufgrund dessen können z.B. Degenerationsprozesse, Verletzungen, Krankheiten, Infektionen oder auch anlagebedingte Fehlkonstruktionen zu einer Trübung oder Narbenbildung der Hornhaut führen. Das Sehvermögen kann dementsprechend verloren gehen und bis zur Erblindung führen.

Was passiert, wenn die Hornhaut kaputt ist?

Eine häufige Ursache für eine kaputte Hornhaut sind gerötete Augen, häufig treten Schmerzen, eine erhöhte Lichtempfindlichkeit und ein Fremdkörpergefühl im Auge auf. Die Reaktion des Körpers ist ein erhöhter Tränenfluss, welcher als Reaktion auf die Schädigung der Hornhaut hervortritt.

Wie wird die Hornhaut untersucht?

Die Hornhaut wird mit einem hochauflösenden Laser-Scan untersucht. Hiermit kann man eine genauere Untersuchung der inneren Pumpzellen (Endothel) der Hornhaut ermöglichen. Diese Zellen im Auge regenerieren sich nicht und auch die Zelldichte geht im Laufe des Lebens langsam zurück.

Was kann man gegen Hornhauttrübung machen?

Entzündungsbedingte Hornhauttrübungen können meistens gut mit Tropfen, die Ihnen der Augenarzt verschreibt, eingedämmt werden. Besteht die Hornhauttrübung als Folge von verletzungsbedingten Hornhautnarben kann in einigen Fällen auch ein operativer Eingriff notwendig werden.

Wie schlimm ist Keratokonus?

Die Krankheit des Keratokonus ist sehr gefährlich und keinesfalls zu unterschätzen. Der Keratokonus ist eine Hornhauterkrankung, die eine kegelförmige Verformung der Hornhaut zur Folge hat.

Wie lange braucht die Hornhaut zum Heilen?

Oberflächliche Verletzungen der Hornhaut heilen normalerweise innerhalb von 1-2 Tagen ab. Tiefere Schäden der Hornhaut benötigen 4-5 Tage zur Heilung.

Wann braucht man eine Hornhauttransplantation?

Eine Hornhauttransplantation ist dann erforderlich, wenn eine schwere Hornhautentzündung (Keratitis)vorliegt, welche eine Vernarbung oder Ablösung der Hornhaut verursacht. Nur mit einer Transplantation lassen sich die Schädigungen beheben. Für so eine Transplantation wird die Hornhaut eines Spenders gebraucht.